Der WWF Schwyz hat einen neuen Ehrenpräsidenten

06. Mai 2019

Der langjährige Vereinspräsident Robert Bachmann trat an der diesjährigen GV zurück. Für sein unermüdliches Engagement wurde er gebührend geehrt. Grund zum Feiern gab auch ein erfolgreiches Projekt.

Seit 25 Jahren war Robert Bachmann Präsident des WWF Schwyz. Während dieser beachtlichen Amtszeit hat er den Verein enorm weitergebracht und viel für den Natur- und Umweltschutz erreicht. Unter anderem war er daran beteiligt, dass Amphibienschutzgebiete vom Bund unter nationalen Schutz gestellt wurden, weil der Kanton die nationale Amphibienschutzverordnung nicht umsetzte. Unzählige Male setzte er sich für die Anleigen des WWF ein und genoss dabei dank seiner besonnenen Art den Respekt von Verhandlungspartnern. Für seine grossen Verdienste wurde dem abtretenden Präsidenten an der diesjährigen Generalversammlung die Ehrenpräsidentschaft verliehen. Diese ist eine ganz besondere Anerkennung – in der bald 60-jährigen Geschichte des WWF gab es bisher schweizweit erst zwei weitere Ehränpräsidenten. Zurücklehnen will sich Bachmann allerdings noch nicht; als Vorstandsmitglied wird er den WWF Schwyz weiterhin unterstützen.

"Hofbach" eingeweiht

Anlass zum Feiern gab auch die Einweihung des Projekts Hofbach. Dieses wurde von Bruno und Regula Betschart 2016 angestossen, als sie mit einer Idee für ein ambitioniertes Revitalisierungsprojekt an den WWF Schwyz gelangten: Sie wollten auf dem Gelände ihres Hofs einen eingedolten Bach wieder freilegen, einen Weiher für die einheimischen Edelkrebse aus der Zucht von Bruno Betschart anlegen und die Umgebung der Gewässer mit verschiedenen Kleinstrukturen aufwerten. Dank tatkräftiger Unterstützung des WWF Schwyz bei der Planung und beim Bewilligungsprozess sowie der grosszügigen Unterstützung von Sponsoren, ist aus dieser Vision nun Wirklichkeit geworden; die Bauarbeiten wurden letzten Herbst abgeschlossen. Anlässlich der Generalversammlung wurde die neue Natur-Oase nun feierlich eingeweiht. Dies stiess auf breites Interesse; im Beisein von rund 40 Teilnehmenden, zusammengesetzt aus Mitgliedern und Vertretern von Politik, Sponsoren und Partnerorganisationen, enthüllte Robert Bachmann symbolisch die Infotafel, welche Wanderern das Projekt und dessen ökologischen Wert erklärt. Anschliessend konnten Teich und Bach besichtigt werden. Das Bächlein sprudelt bereits lebendig und Krebse und Kaulquappen tummeln sich schon im Teich. Von hier aus werden die Krebse die Gewässer in der Umgebung wiederbesiedeln, die glücklicherweise für invasive, eingeschleppte Krebsarten nicht zugänglich sind. Auch die vielen Kleinstrukturen wie Totholz- und Lesesteinhaufen, Obstbäume und Magerwiesen sind schon gut besucht. Seine volle Pracht wird das neu geschaffene Biotop erst mit der Zeit entfalten - regelmässiges Vorbeischauen lohnt sich darum! 

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