Wirtschaft

Nachdem wir in den Gründerjahren vor allem noch Vorhandenes sichern und uns Anerkennung und einen Platz in der Gesellschaft zum Teil mit kämpferischen Methoden erfechten mussten, sind diese Ziele weitgehend erreicht und die Ausbauphase ist eingetreten. Viele massgebliche Leute aus der Wirtschaft haben dies erkannt und für Fragen im Umweltbereich den WWF als Partner akzeptiert. Wir unterstützen durch fachliche Beratung die Suche nach ökologisch optimalen Lösungen.


Ein aktueller Schwerpunkt ist die Energie: Das Aufkommen des freien Strommarktes, die Förderung erneurbarer Energien, den Ersatz der Atomkraftwerke, die ökologische Steuerreform durch Besteuerung fossiler Energie und Entlastung der Leistungs- und Einkommenssteuer.


Die ökologische Steuerreform

Zur Zeit des römischen Imperiums und im Mittelalter wurden die Steuerabgaben von den Bauern nach dem Ertragsprinzip erhoben: der zehnte Zeil des Ertrages aus Feld und Stall musste dem Staat abgeliefert werden. Bis in die heutige Zeit hat sich dies nicht geändert, trotzdem die Wirtschaft nicht mehr dieselbe ist. Wie die Industrie wurde auch in der Landwirtschaft die Muskelkraft durch Maschinen ersetzt. Daneben verbrauchen auch Dienstleistungsbetriebe Ressourcen wie Boden, Atemluft, sauberes Wasser und belasten somit den Menschen gesundheitlich (Luft, Lärm, Elektrosmog) und seine gesamte Umwelt nachteilig. Abgaben auf dem Verbrauch von Ressourcen wären deshalb vernünftiger als auf der erbrachten Leistung.

Zudem hat sich auch die Gesellschaft viel leistungsorientierter entwickelt. Die Ausbildung der jungen Menschen hat zum Ziel, dass diese Leistung erbringen. Kaum sind sie aber im Erwerbsleben und wollen leisten, werden sie dafür bestraft, indem der Ertrag daraus besteuert wird. Auch bei den Menschen sollten Steuern demnach auf dem Verbrauch von Ressourcen erhoben werden.  

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