Luft, Lärm, Elektrosmog

Luft:

Die Verschmutzung unserer Umwelt macht nicht beim Boden und dem Wasser halt. Neben der Verschmutzung der Luft mit CO2, welches hauptsächlich durch die Verbrennung fossiler Treibstoffe verursacht wird, gehen weitere Schadstoffe aus Industrie, Verkehr und Haushalten in die Luft. Besonders gefährlich sind dabei die Feinstaubpartikel aller Art, die zum Teil für unsere Atmungsorgane recht agressiv sein können. Wir dürfen deshalb die Luftverschmutzung nicht auf die Reduktion des CO2-Ausstosses (siehe Thema Energie und Klima) beschränken, sondern auch den Ausstoss der andern Schadstoffe vermindern oder verhindern.

Zu diesem Zwecke sind für die einzelnen Schadstoffe genaue Grenzwerte festgelegt und deren Einhaltung wird laufend überwacht. Einzelne sporadische Verschmutzungsfälle müssen der Umweltpolizei gemeldet werden. Diese ist dann für die weiteren Massnahmen besorgt.

Lärm

Die Belastung der Umwelt mit Lärm wird durch die einzelnen Menschen individuell je nach Befindlichkeit und Empfindlichkeit als störend und schädlich empfunden. Es bestehen jedoch genaue gesetzliche Vorgaben und die für den Menschen zumutbaren Höchstwerte sind in Dezibel definiert. Somit ist klar, welche Lärmvorkommen zu reduzieren sind. Problematisch und zu Diskussionen Anlass geben jedoch oftmals die Mittel zur Erreichung der Grenzwerte: Sollen technische Mittel wie Schutzwälle und Gehörschutz angewendet werden oder soll die Ursache bekämpft und die Emmission reduziert werden? Oftmals ist dies auch eine Angelegenheit von Kosten und Nutzen.

Welche Lärmgrenzwerte jedoch für Tiere gelten, weiss man noch nicht. Tatsache ist, dass Hunde zum Beispiel enorm unter der Knallerei von Feuerwerk leiden.

Elektrosmog

Hochspannungsleitungen und Sendeantennen von Radio-, Fernseh- und Mobilfunk strahlen elektromagnetische Wellen ab. Zum Schutze der lebenden Organismen wurden deshalb Belastungsgrenzwerte festgelegt. Da zur Zeit jedoch nur die aus der Strahlung entstehende Wärme gemessen wird, ist hier noch vieles offen. Dies weil solche Strahlung offensichtlich viele Menschen und Tiere individuell schädigt, abhängig von jeweiligen Empfindlichkeit ihres Nervensystems. Momentan ist dies jedoch noch nicht messbar.

Beim Bau solcher Anlagen ist deshalb möglichst behutsam vorzugehen. Nachfolgend mögliche Verbesserungspunkte:

  • Uebertragungsleitungen für elektrischen Strom sollen in besiedelten Gebieten wenn immer möglich unter den Boden verlegt werden, was heute technisch unproblematisch ist.
  • Radioantennen, vor allem Kurzwellenantennen mit hoher Leistung, müssen in abgelegenen Gebieten ohne Besiedlung erstellt werden.
  • Mobilfunkantennen mit höherer Leistung sowie niedriger Leistung wenn möglich ausserhalb der Siedlungsgebiete.

Der WWF prüft zusammen mit andern Schutzorganisationen die jeweilen Ausschreibungen. Durch eventuelle Einsprachen versucht er solche Anlagen in Bezug zur Verträglichkeit durch Mensch und Tier und zum Schutze des Landschaftsbildes zu optimieren. 

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