Grossraubtiere

Luchs, Tierpark Goldau
Bär, Tierpark Goldau
Wolf, Zoo Innsbruck (Eleanor Russell Copyright)

Luchs
Der Luchs ist da. Er ist durch Bundesgesetz geschützt und wir drängen darauf, dass dies eingehalten wird. Der Luchs ist eine einheimische Raubtierart und hat seinen Platz in unserer Fauna.

Wolf
Im April 2009 wurden bei der Ibergeregg nach 215 Jahren zum ersten Mal wieder Spuren eines Wolfes gefunden. Der WWF Schwyz unterstützt Programme, welche die Zucht von Schutzhunden für Schafherden zum Ziele haben. Diese Herdenschutzhunde stammen aus Gebieten, wo der Wolf nie ausgerottet wurde. Da sie sich als Teil der Herde fühlen verteidigen sie die Schafe gegen Angriffe von Wölfen oder anderen Gefahren.

Freiwillige können zudem direkt Unterstützung liefern, indem sie nach einem Einführungskurs den Hirten bei ihrer Arbeit unter die Arme greifen. Kontaktmöglichkeiten gibt es hier.

Richtiges Verhalten für Wanderer und Mountainbiker:

Herdenschutzhunde reagieren laut bellend auf Eindringlinge und stellen sich zwischen die Herde und den vermeintlichen Angreifer. Dies kann Wanderer und Biker erschrecken, welche auf solche Herden treffen. Hier ist es wichtig, dass die Besucher richtig reagieren. Nachfolgend einige Tipps:

  • Bleiben Sie ruhig und vermeiden Sie schnelle Bewegungen.
  • Versuchen Sie, die Herde zu umgehen.
  • Nehmen Sie Ihren eigenen Hund an die Leine.
  • Biker und Jogger: Anhalten und langsam gehen.
  • Streicheln Sie die Hunde nicht.
  • Füttern Sie die Hunde nicht.
  • Ignorieren Sie die Hunde, wenn Sie Ihnen folgen.

Der WWF informiert auf seiner Homepage über Alpgebiete, auf denen Herdenschutzhunde eingesetzt werden.

Leider gibt es durch fehlenden Herdenschutz auch immer wieder Berichte über gerissene Nutztiere. Diese Schäden, welche durch eine bessere Betreuung der Tiere verringert werden könnten, werden in den Medien benutzt um die "Bestie Wolf" und alte Schauermärchen hervorzurufen. Dabei gehen aber die Relationen vergessen. Jedes Jahr verenden auf den Alpen 8000 bis 10000 Schafe an Unfällen und Krankheiten, dort wo sie nicht behirtet sind meist nach langem Leiden. Durch Wölfe wurden im Schnitt in den letzten sechs Jahren jeweils 133 Schafe gerissen.

 

 

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